Ausführlicher Testbericht
Lightyear Test (2026): Ist das der richtige Broker für deinen Anlagestil?
Lightyear ist eine der wenigen Investing-Apps in Europa, die sich sofort anders anfühlt – nicht weil sie die meisten Features hat, sondern weil fast alles Überflüssige entfernt wurde. Unser vollständiger Test 2026, nach selbst eröffnetem Konto und eigenem Test der Plattform.
12 Min. Lesezeit · Für 2026 aktualisiert
Auf einen Blick
Lightyear reduziert das Investieren auf das, was wirklich zählt – kostenloser ETF-Handel, niedrige US-Aktienprovisionen, Mehrwährungskonten und Geldmarktfonds – und liefert das alles über eine der übersichtlichsten Oberflächen in Europa. Für Einsteiger und langfristige ETF-Anleger ist es einer der angenehm einfachsten Broker.
Kurzfazit
Direkt einsteigen: Depot bei Lightyear eröffnen
Wenn du bereits weißt, dass Lightyear zu dir passt, kannst du die Depoteröffnung sofort starten. Ansonsten liest du am besten weiter – wir gehen alle wichtigen Punkte durch.
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Zusammenfassung in 30 Sekunden
⭐ InvestBeacon-Bewertung: 9,4 / 10
✅ Ideal für: Einsteiger, die eine saubere, kostengünstige Investing-App ohne unnötige Komplexität suchen.
💰 Ordergebühren: ETFs sind kostenlos handelbar. US-Aktien kosten 0,1 % (mind. $0,10, max. $1). EUR-denominierte Aktien kosten €1 pro Auftrag.
🌍 Mehrwährungen: EUR-, USD- und GBP-Konten werden unterstützt.
💱 Währungsumrechnung: 0,35 % innerhalb der EU bei Währungskonversionen in Lightyear.
📱 Nutzererlebnis: Eine der übersichtlichsten und einsteigerfreundlichsten Investing-Apps, die wir getestet haben.
⚠️ Wichtig zu wissen: Die ETF-Auswahl ist kleiner als bei größeren Brokern – prüfst du vor der Kontoeröffnung, ob die gewünschten ETFs verfügbar sind.
Wunderschön einfaches Investieren
Lightyear-Konto in unter 5 Minuten eröffnen
Kostenloser ETF-Handel, Mehrwährungskonten und eine der übersichtlichsten Investing-Apps in Europa.
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Warum sich Lightyear anders anfühlt
Lightyear versucht nicht, wie ein professionelles Handelsterminal auszusehen. Es bietet nicht jedes Produkt unter der Sonne. Es versucht nicht, mit ständigen Hinweisen auf Kursgewinner und Trendaktien deine Aufmerksamkeit zu erregen. Fast alles Überflüssige wurde entfernt – und genau das ist der Kern der Idee.
Nach eigenem Test der Plattform war der erste Eindruck sehr klar: Dies ist eine der einfachsten Investing-Apps in Europa zum Verstehen. Nicht die fortgeschrittenste. Nicht die größte. Nicht in jeder Kategorie die günstigste. Aber eine der einfachsten, die man tatsächlich nutzen kann.
InvestBeacon Getestet
Wir haben selbst ein Lightyear-Konto eröffnet, um Onboarding, Oberfläche und die alltägliche Nutzbarkeit zu beurteilen. Die Kontoeröffnung dauerte unter 5 Minuten. Die Identitätsverifizierung war unkompliziert. Die Oberfläche wirkte sauber, ruhig und einsteigerfreundlich. Einzahlungen waren leicht verständlich, und die App machte jederzeit klar, welches Währungskonto gerade verwendet wird.
Viele Investing-Plattformen sehen in Screenshots gut aus. Wenige fühlen sich wirklich angenehm an, wenn man zum ersten Mal ein Konto eröffnet. Lightyear schon.
InvestBeacon-Einschätzung
Für Einsteiger ist Einfachheit nicht nur bequem – sie reduziert Risiken.
Je einfacher es ist zu verstehen, was du kaufst, welche Währung du verwendest und welche Gebühren anfallst, desto unwahrscheinlicher sind vermeidbare Fehler.
Für wen ist Lightyear tatsächlich gemacht?
Lightyear ist für Anleger gemacht, die das Investieren einfach, aber nicht kindisch finden möchten. Es ist einfach genug für einen Erstanleger und dennoch ernsthaft genug für jemanden, der ein echtes Portfolio aufbaut.
Gut geeignet
⭐⭐⭐⭐⭐
Einsteiger, langfristige ETF-Anleger, Mehrwährungsanleger, alle, die eine übersichtliche App und transparente Gebühren wünschen.
Könnte zu eng werden
⭐⭐⭐☆☆
Anleger, die Optionen, Futures, tausende Nischen-ETFs oder institutionelle Research-Tools benötigen.
Kostenloser ETF-Handel
Wenn sich deine langfristige Strategie um ETFs dreht, ist Lightyear eine der günstigsten Plattformen in Europa. ETF-Käufe sind derzeit provisionsfrei. Ob du jedest Monat einen globalen ETF kaufen oder schrittweise ein diversifiziertes Portfolio aufbauen – auf ETF-Trades fallen keine Maklergebühren an.
Niedrige Investitionskosten entfalten ihre Wirkung vor allem, wenn sie hunderte Male über viele Jahre wiederholt werden. Einmal €1 zu sparen, ist nicht lebensverändernd. Monatlich €1 über die nächsten zwanzig Jahre zu sparen, ist eine andere Geschichte.
Gebühren beim Aktienhandel
Lightyears Preisgestaltung für US-Aktien gehört zu den stärksten, die wir bei einsteigerfreundlichen Brokern gesehen haben – 0,10 % pro Trade, mit einem Minimum von $0,10 und einem Maximum von $1. Für europäische Aktien kosten die meisten Euro-Aufträge €1, während andere europäische Märkte in der Regel 0,10 % mit marktspezifischen Mindestbeträgen kosten.
Es gibt keine komplizierten Preisstaffeln zu verstehen. Alles ist darauf ausgelegt, berechenbar zu bleiben.
Niedrige Gebühren, keine Überraschungen
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Kostenlose ETFs, 0,1 % auf US-Aktien (gedeckelt bei $1), €1 pro EUR-Auftrag. Einfach und transparent.
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Auf halbem Weg
Warum langfristige Anleger auf Lightyear setzen
Gebühren, Funktionen, Sicherheit und Alltagsnutzung im Überblick – so erkennst du, ob Lightyear zu deinem Anlagestil passt.
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Mehrwährungskonten
Das ist ein Feature, das weitaus mehr Aufmerksamkeit verdient. Anstatt jede Investition durch ein einziges Währungskonto zu leiten, ermöglicht Lightyear separate Guthaben in EUR, USD und GBP. Wenn du Euros bereits in US-Dollar umgerechnet hast, bleiben diese Dollar als Dollar – du wirst nicht nach jeder Transaktion zur Rückkonvertierung gezwungst.
Das ist ein kleines Feature, das umso wertvoller wird, je mehr du international investierst.
InvestBeacon-Einschätzung
Die meisten Anleger konzentrieren sich auf Handelsprovisionen.
Erfahrene Anleger achten genauso sehr auf Währungsumrechnungskosten. Langfristig spielen beide eine Rolle.
Geldmarktfonds für unveranlagtes Guthaben
Lightyear hat auch den Zugang zu Geldmarktfonds eingeführt. Anstatt unveranlagtes Guthaben einfach auf dem Konto liegen zu lassen, können berechtigte Anleger es in Geldmarktfonds in EUR, USD oder GBP allokieren. Das ist kein Ersatz für ein langfristiges Anlageportfolio – es ist konzipiert für Geld, das du in naher Zukunft verwenden möchtest, das aber nicht unbedingt unveranlagt bleiben soll.
Wichtige Unterscheidung: Geldmarktfonds sind Anlageprodukte, keine Bankgirokonten. Deine Rendite kann schwanken und sie bieten nicht denselben Schutz wie Einlagen.
Die Währungsumrechnungsgebühr – Lightyears größter Kompromiss
Kein Broker ist perfekt. Bei Lightyear liegt der größte Kompromiss in der Währungsumrechnung. Konversionen innerhalb der Plattform kosten derzeit 0,35 %. Im Vergleich zu Interactive Brokers – oder sogar Trading 212 für viele Nutzer – ist das vergleichsweise hoch.
Wenn du hauptsächlich in EUR-denominierte ETFs investierst, dürfte das kaum Auswirkungen haben. Wenn du jedoch regelmäßig US-Aktien kaufst, werden Währungskosten im Laufe der Zeit deutlich spürbarer.
Profi-Tipp – Die 0,35 % Währungsgebühr vollständig vermeiden
Eine der klügsten Möglichkeiten, Währungskosten zu reduzieren, besteht darin, dein Geld vor dem Einzahlen in Lightyear umzurechnen.
Wir haben beim Testen bestätigt, dass Lightyear Einzahlungen in mehreren Währungen unterstützt. Das bedeutet: Wenn deine Bank – oder ein Dienst wie Revolut – eine günstigere Währungsumrechnung als Lightyears 0,35 % anbietet, kannst du deine Euros zuerst in US-Dollar umrechnen und USD dann direkt in dein Lightyear-Konto einzahlst. Für Anleger, die regelmäßig US-Aktien kaufen, kann diese einfache Optimierung die Investitionskosten über die Jahre erheblich senken.
Einzahlungen, Auszahlungen und laufende Gebühren
Du kannst dein Lightyear-Konto per SEPA-Überweisung, Debitkarte, Apple Pay und Google Pay (wo unterstützt) auffüllen. SEPA-Überweisungen sind kostenlos; sofortige Karteneinzahlungen können nach einem Gratiskontingent Gebühren verursachen. Für die meisten langfristigen Anleger sind Banküberweisungen die kostengünstigere Wahl.
Es fallen keine monatlichen Plattformgebühren, keine Inaktivitätsgebühren und keine Depotgebühren für Standard-Anlagekonten an. Das macht Lightyear zu einer attraktiven Buy-and-hold-Plattform – du kannst regelmäßig investierst, ohne dass laufende Wartungskosten still dein Portfolio aufzehren.
Ist Lightyear sicher?
Sicherheit sollte anhand von Regulierung und operativer Struktur beurteilt werden – nicht allein anhand des Unternehmensalters. Für europäische Kunden agiert Lightyear über Lightyear Europe AS, eine Wertpapierfirma, die von der estnischen Finanzaufsichts- und Abwicklungsbehörde (Finantsinspektsioon) zugelassen und beaufsichtigt wird. UK-Kunden werden über eine separate FCA-autorisierte Gesellschaft betreut.
Wie bei anderen regulierten europäischen Wertpapierfirmen werden Kundenvermögen getrennt vom Eigenkapital des Unternehmens gehalten. Dieses Prinzip – bekannt als Vermögenstrennung – ist einer der wichtigsten Schutzmechanismen für Anleger. Gerät der Broker in finanzielle Schwierigkeiten, werden Wertpapiere der Kunden nicht als Unternehmensaktiva behandelt.
InvestBeacon-Einschätzung
Du investierst nicht in Lightyear.
Du investierst durch Lightyear. Dieser Unterschied ist eines der wichtigsten Konzepte, das jeder Anleger verstehen sollte.
Ein Lightyear-Konto eröffnen
Das Onboarding ist einer der stärksten Bereiche von Lightyear. In unserem Test dauerte die Kontoeröffnung unter fünf Minuten – eines der schnellsten Erlebnisse, das wir bei europäischen Brokern erlebt haben. Der gesamte Prozess ist digital und erfordert Reisepass oder Personalausweis, grundlegende Angaben zur Person, Steueridentifikationsnummer (wo erforderlich), Identitätsverifizierung und eine Einzahlungsmethode.
Reisepass oder Personalausweis
Steueridentifikationsnummer
Einzahlungsmethode (SEPA, Karte oder Apple/Google Pay)
Rund 5 Minuten
In Minuten starten
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Lightyear im Vergleich
Lightyear vs. Trading 212
Beide sind ausgezeichnet. Trading 212 bietet mehr – mehr ETFs, mehr Automatisierung, Pies, AutoInvest, Community-Features. Lightyear geht den entgegengesetzten Weg und entfernt alles Nicht-Essentielle. Wer gerne individuell gestaltete Portfolios aufbaut, findet Trading 212 leistungsstärker. Wer schlicht ein elegantes Anlageerlebnis sucht, findet bei Lightyear kaum etwas Besseres.
Lightyear vs. Trade Republic
Trade Republic positioniert sich zunehmend als Bank, die nebenbei auch Investieren anbietet – Sparplan, Zinsen, Karten, Cashback, Private Markets. Lightyear wirkt deutlich fokussierter: Investieren, nichts mehr, nichts weniger. Wer eine All-in-one-Finanz-App möchte, hat bei Trade Republic die Nase vorn. Wer eine dedizierte Investing-Plattform sucht, findet bei Lightyear ein überzeugendes Angebot.
Lightyear vs. Interactive Brokers
Interactive Brokers ist für erfahrene Anleger gemacht; Lightyear für Menschen, die das Investieren zugänglich erleben möchten. IBKR gibt dir institutionelle Werkzeuge; Lightyear gibt dir institutionelle Einfachheit. Wenn deine Anlageanforderungen komplexer werden, könntest du Lightyear irgendwann entwachsen – und das ist vollkommen in Ordnung. Nicht jeder Broker muss der Broker fürs Leben sein.
Wo Lightyear noch Luft nach oben hat
Ein deutlich breiteres ETF-Angebot
Niedrigere Währungsumrechnungsgebühren für internationale Anleger
Ausgefeiltere Portfolio-Analysen
Reichhaltigere Research- und Bildungstools
Fortgeschrittenere Auftragstypen für erfahrene Anleger
Keiner dieser Punkte ist heute ein schwerwiegender Mangel. Aber es sind die Bereiche, in denen Mitbewerber nach wie vor einen Vorteil haben.
Vor- und Nachteile auf einen Blick
Kostenloser ETF-Handel
Sehr wettbewerbsfähige US-Aktienpreise (0,1 %, gedeckelt bei $1)
Echte Mehrwährungskonten in EUR, USD und GBP
Geldmarktfonds für unveranlagtes Guthaben
Eine der übersichtlichsten, einsteigerfreundlichsten Apps in Europa
Onboarding in unter 5 Minuten
Keine Plattform-, Depot- oder Inaktivitätsgebühren
Kleineres ETF-Angebot als bei größeren Brokern
0,35 % Währungsgebühr höher als bei IBKR oder Trading 212
Keine Optionen, Futures oder fortgeschrittene Auftragstypen
Eingeschränkte Research- und Analyse-Tools
Unser Fazit
Lightyear beweist, dass ein Broker keine hundert Features braucht, um wirklich herausragend zu sein. Das Onboarding dauert Minuten. Die Oberfläche gehört zu den besten, die wir gesehen haben. Die Preisgestaltung ist transparent. Die Mehrwährungsunterstützung ist genuinen Nutzen bringend. Geldmarktfonds bieten Flexibilität für unveranlagtes Guthaben. Und das Gesamterlebnis wirkt ruhig, ausgereift und durchdacht gestaltet.
Lightyear reduziert das Investieren auf das, was wirklich zählt – und tut das außergewöhnlich gut.
Das kleinere ETF-Angebot und die vergleichsweise hohe Währungsgebühr sind echte Kompromisse, die es zu berücksichtigen gilt. Für Anleger, die langfristig ein Portfolio aus hochwertigen ETFs und Aktien aufbauen möchten, könnten diese Nachteile jedoch durch das angenehme Nutzungserlebnis der Plattform aufgewogen werden. Lightyear ist nicht der Broker mit den meisten Features – er könnte schlicht einer der Broker sein, mit denen man am leichtesten lebt.
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Lightyear im Überblick
| Gesamtbewertung | 9,4 / 10 |
| Einsteigerfreundlichkeit | ★★★★★ |
| Nutzererlebnis | ★★★★★ |
| Mobile Erfahrung | ★★★★★ |
| Desktop-Erfahrung | ★★★★☆ |
| Gebühren | ★★★★★ |
| ETF-Investieren | ★★★★☆ |
| Mehrwährungsunterstützung | ★★★★★ |
| Geldmarktfonds | ★★★★☆ |
| Research-Tools | ★★★☆☆ |
| Fortgeschrittenes Investieren | ★★★☆☆ |
| Sicherheit & Regulierung | ★★★★★ |
| Ideal für | Einsteiger & langfristige ETF-Anleger |
Häufige Fragen
Ja. Es ist eine der einfachsten Investing-Plattformen in Europa zum Verstehen. Das Onboarding ist schnell, die Oberfläche außergewöhnlich intuitiv und das Gesamterlebnis überfordert neue Anleger nicht.
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